Aktives Zuhören trainieren
Während der Vorlesung sollte man
aktiv zuhören und dabei auf die Mimik, Gestik und Stimmmodulation des Dozenten
achten. Die Signale, die ausgesendet werden, geben wertvolle Hinweise, wichtige
von unwichtigen Informationen zu trennen und wirklich nur signifikante
Informationen zu notieren. Dies gilt auch für die wesentlichen Kernaussagen,
die jeder Abschnitt einer Vorlesung enthält. Hier sollte man sich besonders
darauf konzentrieren, diese Kernaussagen im Kontext und so ausführlich wie
möglich zu notieren. Steht die Kernaussage isoliert, ist es oftmals schwierig,
später den Zusammenhang zu erinnern und somit die Vorlesung nachzuvollziehen.
Eine Mitschrift kann immer nur eine Vorarbeit sein. Wichtig ist, dass die Mitschrift so schnell wie möglich in eine Reinschrift übertragen wird. Es nützt wenig, alle Regeln des Mitschreibens zu beachten und dann die Mitschrift über Wochen unbearbeitet zu lassen. Wer die Mitschrift erst kurz vor dem Üben vor der nächsten Hausarbeit oder der nächsten Klausur überträgt, kann einige Aspekte des Inhalts oftmals nicht mehr nachvollziehen. Somit sollte man die Mitschrift noch am selben Tag überarbeiten, wichtige Informationen besonders hervorheben, zusätzliche Informationen recherchieren und zufügen. Nur dann kann die Mitschrift das sein, was sie sein soll: ein Gerüst, anhand dem man wesentliche Inhalte zum Studium für Prüfungen vorbereitet und somit sein Fachwissen erweitert.