Die Mitschrift


Wer mit dem Studium beginnt, wird recht bald feststellen, dass die Informationen, die in den Fachbüchern oder im Internet zu finden sind, nicht ausreichen. Hier werden zwar die Basisdaten und oftmals auch einzelnen Fallstudien veröffentlicht, doch viele praxisbezogene Informationen erhält man dort nicht.


  • Umso wichtiger ist eine gute Mitschrift der Vorlesungen, um relevante Daten in knapper und genauer Form vorliegen zu haben.


Doch nicht nur, um sich die Inhalte einer Vorlesung immer wieder aufrufen zu können, ist eine Mitschrift von großem Vorteil. Es ist heute gang und gäbe, dass die Studenten während der Vorlesung eifrig Notizen machen und die meisten Dozenten bauen entsprechende Pausen ein. Denn da die meisten Notizen nach Abschluss eines Themas in die Mitschrift eingetragen werden, haben die Studenten somit genügend Zeit, ihre Gedanken zu sortieren, das Gehörte im Geiste zu repetieren und zugleich Fragen zu notieren, die ungeklärt blieben.


Während einer Vorlesung werden Fachbegriffe genannt, die man später genauer nachschlagen möchte, es werden Sachverhalte angesprochen, die man noch vertiefen möchte. Oftmals erstellt man auch eine Mitschrift, um einem Kommilitonen verpasstes Wissen zu vermitteln, das ihm entgangen ist. Auch für Lernabende mit Studienfreunden kann die Mitschrift ein hilfreiches Instrument sein. So, wie man sich zu anderen Bereichen des Lebens Notizen macht, sind auch die Notizen aus dem Studium wichtig: nicht nur für die kurzzeitige Wiederholung sondern auch für die spätere Auffrischung zum Beispiel vor einer Hausarbeit oder bei einem Aufbauseminar zu einem bestimmten Thema.


Eine Mitschrift darf nicht angesehen werden als der Ersatz einer Vorlesung. Vielmehr ist es ein Gerüst, an dem man Gedankengänge aufbauen kann. Mit den richtigen Eckpunkten lassen sich auch Wochen später noch bestimmte Vorgänge rekonstruieren und Sachverhalte oder Thesen nachvollziehen.


  • Dabei kommt es in den seltensten Fällen darauf an, dass der Wortlaut des Dozenten exakt festgehalten wird, sondern vielmehr die Kernaussagen, die während einer Vorlesung oder eines Seminars gemacht werden, stichpunktartig niedergeschrieben werden.

  • Es kann zum Beispiel sehr hilfreich sein, einen Versuchsaufbau zu skizzieren, um ihn später ausführlicher in die Lernunterlagen zu übertragen.

  • Auch eine Vokabelliste lässt sich schnell notieren, bevor man sie dann genau überträgt.